»Die Künstler agierten mit einer solchen Delikatesse [..] bei schönster klanglicher Ausgewogenheit, dass die sprichwörtliche ›reine Freude‹ die Wirkung auf den Saal nur unzureichend wiedergibt.

Angesichts solcher kultureller Erhebung möge jeder Zweifel an der Bedeutung der Kunst für das (alltägliche) Leben sofort und dauerhaft entschwinden.«

--- Donaukurier

Das Kubelik Ensemble

entstand aus einer langjährigen kammermusikalischen Zusammenarbeit zwischen Mitgliedern des Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und wurde nach dessen bisher langjährigsten und prägenden Chefdirigenten Rafael Kubelík benannt.

Die Musiker dieses Ausnahme-Ensembles vereint ihre ausgeprägte solistische und kammermusikalische Konzerterfahrung, sowie ihr Zusammenspiel auf höchstem Niveau.

Konzerttourneen mit Fernseh- und Rundfunkliveübertragung führten das Ensemble in die Vereinigten Staaten, nach Dubai, in zahlreiche europäische und asiatische Länder.

Intensive gemeinsame Konzert-Erlebnisse im Symphonieorchester mit den bedeutendsten Dirigenten unserer Zeit bilden die Basis für eine gemeinsame musikalische Heimat, die durch vielseitige musikalischen Traditionen bereichert wird, die die Ensemblemitglieder aus ihren insgesamt acht verschiedenen Herkunftsländern mitbringen.

»Bei dem Klaviertrio [..] gab es immer wieder Passagen, in denen man als Zuhörer fast nicht hätte atmen wollen, um nur ja keine Nuance zu verpassen«
--- Donaukurier

Sowohl bei Privataufführungen, besonderen Events und sonstigen Veranstaltungen steht das Kubelik Ensemble für höchste Qualität.

Die Musiker verstehen es, auf Ihre individuellen Wünsche einzugehen, Erwartungen zu übertreffen und Ihre Veranstaltung zu einem besonderen Erlebnis werden zu lassen, das im Gedächtnis bleiben wird.

Ob Soloauftritt, Trio, Streich- oder Klavierquartett oder sogar Oktett - die Größe der Besetzung können wir ganz individuell mit Ihnen besprechen, ebenso das Programm. Falls Sie Unterstützung beim Konzipieren des geeigneten Konzertprogramms benötigen helfen wir Ihnen auch gerne mit Programmvorschlägen und Beispielen weiter!

Schreiben Sie uns an und wir informieren Sie gerne per E-Mail oder telefonisch über alle Einzelheiten.

Audio & Video



Programmbeispiele


»Frühling und Jugend«

  • J. BRAHMS - Streichsextett Nr. 2 G-Dur, Op. 36

  • F. MENDELSSOHN - Oktett in Es-Dur, Op. 20

»Wienerisches«

  • W. MOZART - ›Dissonanzenquartett‹ C-Dur KV 465

  • F. SCHUBERT - ›Rosamunde-Quartett‹ a-Moll D 804

»From Paris to Buenos Aires«

  • J. FRANCAIX - Klaviertrio (1986)
  • M. RAVEL - Klaviertrio in a-Moll

  • A. PIAZZOLLA - The four Seasons of Buenos Aires

»America«

  • S. BARBER - Streichquartett h-Moll, Op. 11
  • TURTLE ISLAND STRING QUARTET - Skylife

  • A. DVORAK - ›Amerikanisches Quartett‹ F-Dur, Op. 96
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Ihr Wunschprogramm

Wir helfen Ihnen gerne bei der Zusammenstellung des optimalen Programms!

Photographien

Photo-Credits: Photos on this Website by Astrid Ackermann, Sibylle Kathriner, Elisabeth Melcher-Arquint
Copyright © 2016

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Impressum

Angaben gemäß § 5 TMG

Kubelik Ensemble
Astallerstraße 25
c/o Samuel Lutzker
80339 München

Vertreten durch

Benedict Hames, Samuel Lutzker

Persönlich haftende Gesellschafter

Benedict Hames, Samuel Lutzker

Kontakt

E-Mail: kubelikensemble@gmail.com
Internetadresse: www.kubelik-ensemble.de

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Katharina Jäckle

wurde 1989 in Starnberg geboren und stammt aus einer deutsch-japanischen Musikerfamilie. Mit fünf Jahren erhielt sie ihren ersten Klavier-Unterricht, mit acht den ersten Cello-Unterricht. 2002 wurde sie Jungstudentin bei Wen-Sinn Yang an der Hochschule für Musik und Theater München. Ihr Studium absolvierte Katharina Jäckle bei Jens Peter Maintz an der Universität der Künste Berlin, wo sie zunächst die Diplomprüfung ablegte und anschließend ihre Ausbildung im Master-Studiengang »Instrumentalsolist« fortsetzte. Von 2009 bis 2011 erhielt sie Kammermusikunterricht in der Klasse des Artemis Quartetts, zudem besuchte sie Meisterkurse u. a. von Heinrich Schiff, Frans Helmerson, Wolfgang Emanuel Schmidt und Peter Bruns.

Katharina Jäckle wurde mehrfach beim Bundeswettbewerb »Jugend musiziert« ausgezeichnet, u. a. 2007 mit dem Ersten Preis in der Cello-Solowertung. Weitere Auszeichnungen schlossen sich an: der Zweite Preis beim Internationalen Dotzauer-Wettbewerb für junge Cellisten 2009 sowie der Erste Preis und die Paul-Hindemith-Goldmedaille beim Internationalen Hindemith Wettbewerb in Berlin 2011. 2013 erhielt sie als Finalistin des Wettbewerbs »Ton und Erklärung« des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft einen Sonderpreis für die beste Bach-Interpretation. Solistische Auftritte führten Katharina Jäckle bisher zu den Jungen Münchner Symphonikern, zur Württembergischen Philharmonie Reutlingen und zur NDR Radiophilharmonie Hannover.

Ihre Orchesterlaufbahn startete sie 2012 als Stipendiatin der Ferenc-Fricsay-Orchesterakademie des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin. 2013 wechselte sie zum Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, wo sie zunächst einen Zeitvertrag hatte und seit 2015 festes Mitglied ist.

Benedict Hames

wurde 1976 in England geboren, 1981 emigrierte er mit seiner Familie nach Australien.

Ersten Geigenunterricht erhielt er im Alter von sechs Jahren. Seine Lehrer in Sydney waren u.a. Alice Waten und später Charmian Gadd, die ihn 1994 zu einem Wechsel zur Viola anregte.

Von 1995 bis 1998 absolvierte er ein Bratschenstudium am Sydney Conservatorium of Music bei Eszter von Stralen. Noch während seines Studiums wurde Benedict Hames von der Sydney Opera als Tutti-Bratscher engagiert. 1998 rückte er dort zum Stellvertretenden Solo-Bratscher auf, ab 2003 spielte er auf der Position des Solo-Bratschers.

Außerdem konzertierte er mit dem Sydney Symphony Orchestra, dem Australian Chamber Orchestra und wurde 2003 von De Filharmonie in Antwerpen als Gast-Solo-Bratscher eingeladen.

2004 wurde Benedict Hames Mitglied der Bratschengruppe des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, im April 2009 übernahm er die Position des Stellvertretenden Solo-Bratschers.

Lukas Maria Kuen

Lukas Maria Kuen hat sich in den letzten Jahren als vielseitiger Pianist und Kammermusikpartner namhafter Künstler etabliert.

Er ist seit 2010 Mitglied des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks und hat an der Hochschule für Musik und Theater in München eine Dozentenstelle inne. Ebenfalls in München absolvierte er sein Studium in den Meisterklassen von Prof. Michael Schäfer (Klavier) und Prof. Helmut Deutsch (Liedbegleitung).

Sowohl als Orchestermusiker, als auch solistisch und in verschiedenen Kammermusik- Formationen führen ihn Konzerte um die ganze Welt. Zu seinen Partner zählen hier unter anderem Ingolf Turban, Wen-Sinn Yang, Andrea Lieberknecht oder Maximilian Hornung. Seine Lehrtätigkeit, auch in Form von Meisterkursen bildet den anderen Schwerpunkt seines künstlerischen Lebens.

Im Januar 2015 Jahres war er im Münchener Prinzregententheater als Solist mit dem Symphonieorchester des BR unter der Leitung von Mariss Jansons zu hören. Im März 2017 wurde ihm der Förderpreis der Kulturstiftung seiner Heimatstadt Erlangen verliehen.

Bei internationalen Wettbewerben konnte er mehrfach erste Preise erringen, gerade als Begleiter und Kammermusiker.

Zahlreiche Einspielungen auf CD (u.a. mit der Geigerin Anna Sophie Dauenhauer) und Aufnahmen bei Rundfunkanstalten dokumentieren sein pianistisches Reperoire.

Jehye Lee

ist seit 2015 Konzertmeisterin der zweiten Violinen im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Chefdirigent Mariss Jansons. Zuvor war sie seit 2013 als 1. Konzertmeisterin bei den Augsburger Philharmonikern fest angestellt. Geboren 1986 in Seoul/Südkorea, begann sie mit sieben Jahren ihr Geigenstudium bei Prof. Nam Yun Kim an der Korean National University of Arts. Im Anschluss setzte sie ihr Studium bei Prof. Miriam Fried am New England Conservatory in Boston/USA fort, wo sie 2009 ihren Masterabschluss erhielt. Auf Einladung der Kronberg Academy studierte sie seit Oktober 2010 als »Young Soloist« bei Prof. Ana Chumachenco in Deutschland. Das Studium wurde durch das Gingko-Stipendium ermöglicht.

Jehye Lee ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe. Sie gewann unter anderem jeweils den 3. Platz beim Internationalen Violinwettbewerb Sion Valais in der Schweiz (2002) und beim Yehudi-Menuhin-Wettbewerb in England (2004). 2005 gewann sie den 2. Preis beim Wettbewerb des Prager Frühlings. Im gleichen Jahr wurde sie mit dem 1. Preis, dem Publikums- und dem Sarasate-Preis beim Internationalen Pablo Sarasate-Violinwettbewerb in Spanien ausgezeichnet. 2009 gewann Jehye Lee den 1. Preis beim internationalen Violinwettbewerb Leopold Mozart in Augsburg und wurde zusätzlich mit dem Publikums- und Kammermusik-Sonderpreis geehrt. Darüber hinaus gewann sie 2011 den 3. Preis beim Internationalen Tchaikovsky-Wettbewerb in St. Petersburg und erhielt außerdem den Sonderpreis für die beste Interpretation eines Mozart Konzertes. Jehye Lee hat damit erstmals in der Geschichte Koreas, die höchste Plazierung bei diesem prestigevollem Wettbewerb errungen.

Als Solistin trat Jehye Lee mit der Nordböhmischen Philharmonie Teplice, dem Wiener Mozartorchester, dem Bilbao Sinfonieorchester, dem Kammerorchester des Bayerischen Rundfunks und dem Münchener Rundfunkorchester auf. Sie konzertierte in Sälen wie dem Seoul Arts Center, der Jordan Hall in Boston, der Dvorak Hall in Prag, der Victoria Hall in Genf, dem Prinzregententheater in München oder dem Grand Theater in Bordeaux.

Als Kammermusikerin wird Jehye Lee regelmäßig zu Festivals eingeladen. Sie arbeitete mit Künstlern wie András Schiff, Yuri Bashmet, Gary Hoffman, Menahem Pressler, Misha Maisky, Frans Helmerson, Gidon Kremer, Tatjana Grindenko und Miriam Fried zusammen.

Mit ihrem Klaviertrio «Trio Gaon», welches Preise beim Joseph Haydn Wettbewerb und beim Wettbewerb des Kulturkreises Gasteig gewann studierte sie an der Hochschule für Musik und Theater in München bei Prof. Christoph Poppen und Prof. Friedemann Berger.

Samuel Lutzker

ist seit Frühjahr 2014 Mitglied im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Chefdirigent Mariss Jansons. Nach seinem Jungstudium in Düsseldorf bei Claus Reichardt studierte er in Berlin und Weimar bei Jens Peter Maintz und Wolfgang Emanuel Schmidt. Außerdem erhielt er wichtige Impulse auf Meisterkursen unter Anderen mit Heinrich Schiff, David Geringas und Frans Helmerson.

Er ist Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes, der Villa Musica-Stiftung und der Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung, sowie Preisträger verschiedener nationaler und internationaler Wettbewerbe wie dem Bodensee-Musikwettbewerb, dem Khachaturian-Wettbewerb und dem Wettbewerb der Sinfonima-Stiftung.

Neben vielfältigen Rezitalen und solistischen Auftritten bildet die Kammermusik einen Schwerpunkt seiner Tätigkeit. In verschiedenen Ensembles hat er in Europa und Asien an Konzerten, CD-Aufnahmen und Rundfunkproduktionen mitgewirkt. Zu seinen Kammermusikpartnern zählten unter Anderen Pierre-Laurent Aimard, Atar Arad, Lynn Harrell und Nina Tichman. Regelmäßige Einladungen zum Kammermusikfestival des International Musicians Seminar Prussia Cove in Cornwall, England waren prägende Inspirationsquellen.

Er ist seit 2016 der Cellist des mit Wettbewerbspreisen ausgezeichneten Klaviertrios «Trio Gaon»

David van Dijk

wurde in Dirksland (Niederlande) in einer Musikerfamilie geboren. Sein Violinstudium absolvierte er beim Viktor Liberman in Utrecht, Mark Lubotsky in Hamburg und Ilya Grubert in Amsterdam.

Er erhielt Preise bei verschiedenen Wettbewerben in den Niederlanden und empfing 1995 den "Vriendenkrans" des Concertgebouw Amsterdam. Er war Stipendiat der Orchesterakademie des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks und ist seit 2005 Mitglied des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks. In dessen Akademie unterrichtet er inzwischen selber.

Eine intensive Kammermusiktätigkeit verbindet ihn mit Musikern wie Maximilian Hornung, Silke Avenhaus oder Sebastian Klinger. Seit neuestem ist er Gründungsmitglied des Kubelik-Ensembles, welches aus Musikern des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks besteht. Der Barockmusik widmet er sich im Ensemble »L' Accademia Giocosa«, welches auf Originalinstrumentarium spielt. Die erste Aufnahme dieses Ensembles wurde mit einer «Diaspon d'Or» ausgezeichnet.

Er spielt eine Violine von Carlo Antonio Testore, gebaut um 1730.

Alice Weber

wurde bereits mit zwölf Jahren als Jungstudentin für Violine am Richard-Strauss- Konservatorium in München in die Klasse von Markus Wolf aufgenommen. Mit Beginn ihres Studiums an der Hochschule für Musik und Theater München im Jahr 2008 wechselte sie zur Bratsche und studierte bei Prof. Hariolf Schlichtig. Ein zweijähriges Auslandsstudium am New England Conservatory in Boston, USA, bei Kim Kashkashian rundete ihr Studium ab.

Sie besuchte zahlreiche Meisterkurse und Festivals, wie z.B. die Verbier Festival Academy und die International Music Academy Switzerland unter der Leitung von Seiji Ozawa. Wertvolle Impulse erhielt sie außerdem von renommierten Künstlern, wie Nobuko Imai, Lawrence Power, Wolfram Christ, Leonidas Kavakos und Zakhar Bron.

Im Jahr 2010 erhielt Alice Marie Weber ein Stipendium der Stiftung Villa Musica Rheinland- Pfalz für ihr kammermusikalisches Engagement. Noch im gleichen Jahr wurde sie als Stipendiatin in die Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen.

Orchestererfahrung sammelte sie u.a. als Akademistin im Koninklijk Concertgebouworkest in Amsterdam und als Solo-Bratschistin im Gustav Mahler Jugendorchester.

Seit 2015 ist sie Mitglied im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks.

Daniel Nodel

wurde 1968 in Minsk geboren. Seinen ersten Violinunterricht erhielt er an der Spezialschule für musikalisch begabte Kinder in seiner Heimatstadt.

Nach der Einwanderung nach Deutschland 1980 nahm er Unterricht bei Irina Goldstein und studierte bei Jens Ellermann in Hannover sowie bei seinem Vater, Roman Nodel, und bei Josef Gingold an der Indiana University in Bloomington, USA. Er war mehrfacher Preisträger bei »Jugend musiziert« und beim »Rodolfo Lipizer« Wettbewerb in Gorizia, Italien, und Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes sowie des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD).

Weitere musikalische Impulse bekam er von Dorothy DeLay, Ruggiero Ricci, Felix Andrievsky und Walter Trampler (Viola). Von 1993 bis 1998 war Daniel Nodel Mitglied des Pittsburgh Symphony Orchestra. Danach wechselte er zum Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks.

Als Solist und Kammermusiker ist er in vielen Ländern Europas und in den USA aufgetreten, u.a. mit dem Minsker Philharmonischen Orchester und dem Pittsburgh Symphony Orchestra. Er ist außerdem als Dozent beim Bayerischen Landesjugendorchester und als Primarius im Wanderer-Quartett aktiv.

Julita Smolen

wurde in Breslau geboren. Sie absolvierte ihr Violinstudium bei Krzysztof Wegrzyn in Hannover und Mi-kyung Lee in München, seit September 2014 ist sie Vorspielerin der Ersten Violinen im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Zusätzlich zu ihrem Studium besuchte sie Meisterkurse unter der Leitung renommierter Musiker wie Ana Chumachenko, Salvatore Accardo, Lewis Kaplan, Yair Kless, Koichiro Harada und Wanda Wiłkomirska.

Sie war Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes, der Gundlach Stiftung Hannover und der Akademie des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks. Außerdem gewann sie eine Reihe internationaler Violinwettbewerbe u. a. in Warschau, Lublin, Breslau und Toruń und erhielt zahlreiche Förder- und Sonderpreise, so den Gundlach Musikpreis Hannover, den Sonderpreis des Freundeskreises Haus Marteau und den Förderpreis der Stiftung Niedersachsen.

Neben ihrer vielfältigen solistischen Tätigkeit ist Julita Smoleń begeisterte Kammermusikerin. Als Mitglied des Interface Quartet hat sie bereits an Aufnahmen für den Bayerischen Rundfunk und den NDR Hannover mitgewirkt und ist bei verschiedenen Festivals aufgetreten, so etwa beim Schleswig-Holstein Musik Festival, bei den Zeist Music Days, dem Internationalen Musikfest Goslar-Harz und beim Nymphenburger Sommer. Ihre Kenntnisse vertiefte sie in mehreren Kammermusikkursen und in der gemeinsamen Arbeit mit Hatto Beyerle, Ida Bieler, Alfred Brendel, Mark Lubotsky, dem Jerusalem Quartet und dem Szymanowski Quartet.

Verschiedene Auftritte als Solistin und Kammermusikerin führten sie bisher u. a. in die Schweiz, nach Frankreich, Österreich, Schweden, Dänemark, England, Holland, Italien, Russland – etwa in den Großen Saal des Moskauer Konservatoriums – sowie nach Kanada.